IDM 7.-12.8. in Friedrichshafen

Vom 7. – 12. August findet in Friedrichshafen am Bodensee die Internationale Deutsche Meisterschaft der Finn Klasse statt.
Hier der Link zur Veranstaltung und Meldung bei Manage2Sail.

Auf der Meldeliste stehen aktuell 5 Schweizer Boote.

Geht da noch mehr? Die Meldung bis 31. Juli möglich.

Niederhornkanne 22.-24.6.18 – Bericht des Drittplatzierten

Eigentlich ist es fast unmöglich die Windbedingungen voraus zu sagen am Thunersee. Doch für dieses verlängerte Wochenende schien es perfekt zu werden, schönes Wetter mit fast unsegelbar starker Bise im Mittelland. Doch zu dieser Zeit konnte ich noch nicht ans segeln denken, weil ich normalerweise am Freitag in Worb auf dem Märit am Backen bin. Ich musste meine Arbeit also etwas früher verrichten und die Verantwortlichen vom Märit verkauften meine Backwahren dann. „Ganz herzlichen Dank an die Worber“.

Jetzt musste ich mich beeilen, denn ich hatte Olivers Finn im VW Crafter, der wollte bestimmt rechtzeitig auslaufen. In Thun angekommen, sind sehr wenige Autos auf dem grossen Platz vorzufinden, aber das Datum stimmt doch, fragte ich mich. Beim einschreiben ging Carlo mit Bruno die Meldeliste durch und da durfte ich feststellen, dass ich bei weitem „ausnahmsweise“ nicht der Letzte war. Trotzdem musste jetzt alles zügig vorwärts gehen, alle begrüssen, und dann Olivers Boot ausladen Masten ausladen, denn Oliver konnte wählen zwischen seinem Erfolgsmasten, mit deem er kürzlich zweiter wurde oder dem neuen, auch neu modifizierten Masten. Er entschied sich für das alt bewährte.

Doch jetzt ging es auf das Wasser, auch ich habe mein alt bewährtes montiert. Doch mit zunehmendem Wind bis 5Bf., in den Böen etwas mehr, merkte ich es lief noch alles zu harzig, verkrampft. Dass Christoph und Till mir um die Ohren fuhren war klar, aber dass „ Bume Rüedu „ mit seinem ältesten Lumpen sein Heck die ganzen drei Läufe zeigte war schon erstaunlich. Nach dem langen nach Hause segeln, ging ich gleich zur Sache und wechselte Mast und Segel. Doch die beiden Sachen passten überhaupt nicht zu einander, Segel zu flach Mast zu weich, doch weil die Windprognosen gleich waren, war das nicht so schlimm.

Samstag morgen 11:00 in Thun angekommen, fing der Wind von Süden nach Westen zu drehen. Doch Bruno, unser Wettfahrtleiter, beruhigte uns. Wir könnten noch etwas zu Mittagessen, wir würden erst um 12:00 auslaufen. Viertel vor zwölf konnte uns, Oliver und mich, nichts mehr halte, wir fuhren schon bei schöner Thermik aus und fuhren Richtung Spiez. Dort angekommen machten wir gleich ein paar Trimmschläge wo ich gleich merkte, das war wie Tag und Nacht. Ich konnte das Boot sauber aufrecht fahren und auch halten. Aber welche Seite ist nun besser, die Böen kamen eher von links. also startete ich jedes Mal an der Tonne, obschon die Linie fast jedes mal neutral ausgelegt war. Und siehe da, ich kam als zweiter gleich hinter Christoph oben an, auf dem Vorwinder konnten wir die Positionen auch halten, doch an der Kreuz hielt ich mich mit Christoph auf Mitte Rechte Seite auf und während Till die linke Seite suchte, und mich prompt überholte. So blieb es dann auch bis ins Ziel. Der Wind drehte noch ein wenig auf so dass ein Gesamtbild des Thunersees mit den aufgewühlten Wellen, und mittlerweile fast wolkenlosem Himmel, Eiger, Mönch und Jungfrau auf uns herabschauten und wir stolz zu Ihnen herauf. Doch fertig der Träumereien, zurück aufs Wasser. Die nächsten drei Läufe gingen ganz ähnlich vom Stapel. Obschon ich heute viel besser gesegelt hatte kam, ich nicht aus dem Staunen heraus – vom 10 auf den 3 Platz – obschon ich noch einen siebten reingefahren habe. Doch gleichzeitig ging ein Schauer über meinen Rücken „SCHREIBEN“ und es war fast unmöglich aus diesem Schlamassel heraus zu kommen, nach vorne zu viel Punkte wie auch nach hinten.

Doch nicht zu vergessen Röfe und Esther hatten ja während wir uns auf dem Wasser abmühten, auf Ihrer Yacht die Kirchliche Hochzeit gefeiert. Nochmals herzliche Gratulation euch Beiden. Und vielen Dank für den tollen Apéro und die „fägige“ Musik.

Am Sonntag etwas Früher aufgewacht entschloss ich mich Hals über Kopf, nicht mit Oliver und meinem Crafter nach Thun zu fahren, sondern den Weg mit dem Fahrrad, halt auch ohne Autobahnvignette, hinter mich zu bringen. Schliesslich war es ein schöner Morgen und es stand auf dem Tagesprogramm nur ein Lauf. Der einte Lauf entpuppte sich als sehr mühsam. Wir mussten auf dem Wasser recht lange auf die Thermik warten, denn der Oberwind drückte zum Teil recht kräftig dagegen. Doch auch nach einer Weile gab er dann nach, und wir konnten einen recht schönen und letzten Lauf Segeln.

Es war eine SUPER, SUPER Regatta! Allen die dazu beigetragen haben ein herzliches Dankeschön.

Thomas SUI63

Rangliste

SM Morges – Einschreibung ist offen

Ab sofort kann man sich für die Schweizer Meisterschaft in Morges vom 17. bis 21. Oktober anmelden.

L’inscription pour le championnat Suisse à Morges due 17 au 21 Octobre est ouvert maintenant.

Manage2Sail

Klassenfinn SUI-100 – neu eingekleidet von Bucher & Walt

Vielen Dank an Bucher & Walt, dass sie unserem Klassenfinn SUI-100 eine neue Bootsdecke geschenkt haben!

Die BANKS SAILS Bootsdecken werden aus PVC-Polyester oder dem leichten Aquaplus Gewebe hergestellt. Zum Festspannen sind sie mit Gurten und Kordeln ausgerüstet.

Bootsdecke über den Baum gehend
Aquaplus
Leichtes, atmungsaktives Gewebe verhindert Kondensation.
Farbe: grau
TP1080 / Variante 1300 = 429  CHF
PVC-Polyester

Aus Polyester-Gewebe mit PVC-Beschichtung. Diese Bootsdecken sind langlebig und widerstandsfähig.

Farbe: blau
TP1080 / Variante 1400 = 329  CHF


Les bâches BANKS SAILS sont fabriquées en PVC-polyester ou en Aquaplus, le nouveau tissu léger et respirant. Elles sont livrées avec cordelettes et sangles d¹attache.

Bâche plate Bâche passant par dessus la bôme
Aquaplus
Tissu léger et respirant, empêche la condensation.
Couleur: gris
PVC-polyester

Bâche durable et résistante, dont le tissu en polyester est recouvert de PVC.
Couleur : bleu

 

Niederhornkanne 22.-24.6.18 – Tag 3

Am heutigen Sonntag wurde noch der letzte der acht ausgeschriebenen Läufe gesegelt. Nach längerem warten auf dem Wasser und zwischendurch Oberwind, etablierte sich die Thermik dennoch. Wesentlich schwächer als an den vorherigen Tagen, aber immerhin.

Und es geschehen noch „Wunder“. Peter Scheidegger schaffte es, Christoph Christen im heutigen Lauf zu schlagen … als einziger an diesem Wochenende! Trotzdem gewann Christoph natürlich makellos mit 7 Laufsiegen und einem zweiten Platz als Streicher. Zweiter wurde Till Klammer mit 22 Punkten, mit gewerteten Rängen zwischen zwei und fünf ebenfalls eine konstante Serie. Dritter wird Thomas Gautschi mit 35 Punkten. Sein experimentieren mit den Masten scheint sich schlussendlich auszuzahlen.

Ein absolut geniales Wochenende, das vielen die nächsten Tage schmerzhaft in Erinnerung bleiben wird. Ich weiss jedenfalls noch nicht genau, wie ich Morgen ins Büro schleichen werde.

Nochmals herzlichen Dank an die Wettfahrtleitung um Bruno Barthlomé, die eine fehlerfreie Arbeit geleistet hat. Eine kurze Umfrage an der Preisverteilung hat ergeben, dass die Niederhornkanne auch nächstes Jahr wieder drei Tage dauern soll. Bruno hat sich auch bereit erklärt, wieder die Wettfahrtleitung zu übernehmen.

Rangliste

Niederhornkanne 22.-24.6.18 – Tag 2

Heute das gleiche Bild wie am Freitag mit 3-5 Windstärken, einfach mit 4 Läufen noch etwas brutaler. Immerhin hat uns die Wettfahrtleitung um Bruno Barthlomé eine dritte Kreuz im letzten Lauf erspart und schon vor dem Vorwind das Ziel gelegt. Heute war Fräne Bürgi so nahe daran, Christoph Christen zu schlagen, wie noch niemand an diesem Wochenende. Aber eben, am Schluss der zweiten Kreuz wurde auch er abgefangen. Christoph führt darum mit 7 Laufsiegen. Morgen gibt es dann noch einen letzten Lauf.

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