World Masters el Balis (ESP) – wirklich der letzte Beitrag

Hier noch der wirklich letzte Bericht der el Balis Serie vom drittbesten Schweizer, Till Klammer:

El Balis, Viel zu Berichten gibt es nicht, ausser, dass man eine Weltmeisterschaft auch in zwei Tagen machen könnte, wenn’s nicht viel mehr Spass machen würde, diese auf eine Woche auszudehnen. Mein Bericht wäre Euch wohl auch erspart geblieben, wenn da nicht welche wären, die eigentlich schneller und besser segeln, was wohl damit zusammenhängt, dass sie die Windprognosen lesen können.

Trotzdem war es sehr lehrreich, von der Strömung an der Startlinie bis hin zum neuen griechischen Abnehm (Gewicht) Konzept oder das man Mitternachts kein spanisches Örtchen besucht ohne Gitarre oder Werkzeugkasten. Bei der Speisekarte merkt man, dass trotz recht fundierten kulinarischen Spanisch Kenntnissen kein Wort verständlich ist und man gar nicht in Spanien, sondern in Katalonien ist. Die wenigen Euros, die nach dem Bezahlen der französischen Autobahngebühren übrig geblieben sind, haben sie, in Ermanglung eines katalonischen Wasimmers trotzdem durchaus freundlich angenommen.

Eines muss man aber sagen – organisatorisch haben es die Katalanen (Spanier?) geschafft, selbst die Griechen zu schlagen, bis auf das offizielle Essen, dass weiterhin unangefochten griechisch auf dem ersten Rang thront. Ist ja auch unmöglich, wenn schon sprachlich so schwierig: Katalonien und nicht Katalanien aber Katalanen und nicht Katalonen…. uff

Nun aber zum Seglerischen in Kurzfassung: Die Trainingsregatta war eine Auslauf aber nicht viel Segel Regatta. Montag sind wir auf den Teich rumgeschippert, wie daheim, wenn die Thermik nicht will. Dienstag hatten wir Wasserentzug, nicht nur beim Abendessen. Die drei Läufe, bei eher leichtem Wind, am Mittwoch waren bunt gemischt, mit ebensolchen Schweizer Resultaten, an denen man ganz eindeutig merkt, dass wir schon eher viel Wind bevorzugen. Gab aber trotzdem welche unter uns, die sich nicht zurückhalten konnten, und unbedingt nass werden mussten oder Schiffe die auch alleine den Weg zurück zur Rampe finden. Donnerstag: nicht Einlauf weil gar nicht Auslauf Bier mit fantastischer Atmosphäre, guter Musik und netter Gesellschaft ohne Wind. Das Wort Einlaufbier finde ich eh bedenklich. Freitag war ein segelwürdiger Tag und die Entschädigung für Alles. Ganz einfach, das Beste am Schluss. Bei 320 Booten, in 4 Flotten, aber irgendwie, auch nur einen Plan zu haben, was sich abspielt ist absolut unmöglich. Nur die 4 Frühstarts der Gruppe vor einem kriegt man zweimal richtig mit. In diesen zwei Läufen bei nettem Wind hat sich auch ein Teil der umwerfend grossen Schweizer Beteiligung endlich zur Ihrer Form gesteigert, konnte aber leider nicht mehr an Barbados anschliessen. Immerhin ein Laufsieg, aber leider keiner unter den ersten 10 – die waren aber auch wirklich stark – Hut ab vor den alten Männern……

Der Black Flag verdankt Ihr diesen Bericht. Tja – wenn das Wörtchen wenn nicht wär, hat sich wohl bei dieser Meisterschaft so mancher gesagt, ausser der Legende, die ich am Freitag Mittag mit 3 Frauen beim Mittagsmenue gefunden habe.

Ich freue mich auf Dänemark mit Euch zusammen
War trotz nicht so viel segeln schön.
Mast und Schotbruch
Till – SUI 25

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