Lebkuchenregatta Oberhofen 27./28.10.18

Es war kalt, sehr kalt sogar an der diesjährigen Lebkuchenregatta………Nach dem nahtlosen Übergang Sommer/Winter (im Tessin war es am letzten Mittwoch noch über 30 Grad und in der Deutschschweiz und der Romandie auch nicht viel kühler) fühlten sich die 3 bis 5 Grad inkl. zeitweiligem Regen entsprechend an. Warm anziehen war angesagt. Einige Finnsegler sahen fast so aus wie ein „Michelin-Männchen“….

Nun, der Samstag ist segeltechnisch schnell erzählt. Am Mittag sah es tatsächlich danach aus, als dass sich der vorausgesagte „Westwind“ etablieren würde. Die Regatteure begaben sich allmählich auf das Wasser in Richtung Startgebiet in die Nähe von Oberhofen. Leider schlief der Wind immer mehr ein. Warten war angesagt……Um ca. 15.30 Uhr hatte der Wettfahrtleiter Erbarmen und schickte uns zurück in den Hafen…Dort angekommen, gab es nicht wie gewohnt „Einlaufbier“, sondern heissen Glühwein…

Am Abend fand das traditionelle „Finnfest“ statt. Neben dem guten Abendessen sorgte das von Carlo Lazzari engagierte Musikerduo Roberto Brigante und Holger Herrmann (2 Einwanderer, der eine aus Süditalien und der andere aus Norddeutschland) mit ihren Songs für eine tolle Stimmung.

Am Sonntag hiess es um 10.00 Uhr „zur Verfügung der Wettfahrtleitung“ und tatsächlich hatte es etwas Wind. Dick eingepackt machten sich die Segler auf den Weg ins Regattagebiet. Durch die Kälte und des noch warmen Wassers bildeten sich über dem See einige Nebelbänke, die den Eindruck vermittelten, als ob es an diesen Stellen windstill sei, was aber nicht der Fall war. Tatsächlich waren die Bedingungen nicht einfach, Extreme Dreher und „Windstrassen“ machten das Regattieren sehr schwierig. So änderte sich die Ausgangslage während den einzelnen Läufe zum Teil schlagartig. Nichts desto trotz konnten bei 1 bis knapp 3 Windstärken „Under“ 4 Läufe mit vier verschiedenen Laufsiegern gesegelt werden. Am Ende waren die ersten 5 Segler der Rangliste nur einen Punkt auseinander. Eine Seltenheit, die ich so noch nie erlebt habe.

Bei diesen „megaschwierigen“ Bedingungen hatte Pesche Kilchenmann das beste „Näschen“ und gewann die Lebkuchenregatta punktgleich vor Christoph Burger und einen Punkt vor dem Schreibenden.

Ich wünsche allen eine schöne Winterzeit und freue mich auf die kommende Saison.

Andreas Friderich, SUI 94

Schlussrangliste

WhatsApp Image 2018-10-28 at 20.30.32Die drei Erstplatzierten von links:
2. Christoph Burger, 1. Peter Kilchenmann, 3. Andreas Friedrich

Eindrücke von Samstag und Sonntag

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