Training mit Nils Theuninck, Gravedona, 24.-26. Mai 2019

Fantastisches Wetter begrüsste diejenigen, die schon am Donnerstag Nachmittag anreisten und ermöglichte dem Schreibenden eine erste Segelrunde. Nils’ Vater auf SUI 1 ermöglichte es einen ersten intensiveren Kontakt mit dem Seewasser und dem Grossbaum, bei ca. 10-15kn Thermik und strahlendem Sonnenschein. Diese Verhältnisse boten sich dann auch am Freitag, während des fast dreistündigen Trainings, zu dem sich neun Boote einfanden.

Freundlich empfangen wurden wir auch von unseren Segelfreunden bei der AVAL (Associazione di Vela Alto Lario) in Gravedona. Der Club bot uns eine perfekte Infrastruktur für dieses verlängerte Trainingswochenende: eine wunderschöne Wiese am See, mit gut gelegener, praktischer Einwasserungsrampe, riesige Garderobe, einen grossen Aufenthaltsraum, leckeren Pasta-Lunch als Stärkung vor dem Training, und Wasserungsservice für das Schlauchboot.

Am Samstag erinnerte mich unser Kollege vom Bodensee an das Sprichwort “Kommt der Regen vor dem Wind, nimm die Segel runter gschwind. Kommt der Wind vor dem Regen, kannst Du Dich bald schlafen legen” – und prompt traf das letztere ein, und so fiel eine Hälfte dieses zweiten Trainingstags leider zünftig ins Wasser. Wer früh genug auslief, konnte aber noch ein Dutzend Wenden und Halsen, sowie ein Bisschen pumpen üben. Der Sonntag war dann defintiv ein Leichtwindtag, relativ ereignisarm alles in allem, aber mit Zeit für ein paar Übungen, Gespräche und technische Tipps, sowie kleine Umbauarbeiten mit Unterstützung der grossen Cracks.

Nils hat einen grossartigen Job gemacht, auf dem Wasser, mit scharfen Beobachtungen und nützlichen Tipps für jeden einzelnen, und an Land bei den wertvollen Debriefings mit Videobesprechungen. Wir lernten unter anderem wie man mit dem Rumpf (des Bootes, und eigentlich mit dem des Seglers auch) steuert, wie man Wellen surft, effizient Bojen runden kann (bzw. könnte) ohne die Regeln oder sich etwas zu brechen, wann und wie man beim Wenden und auf dem Vorwind pumpt, und wie man alle Trimmleinen und die Grossschot bei verschiedenen Windstärken einstellt.

Fürs Abendprogramm bot sich das gemütliche Dörflein mit schönen Trattorien und Pizzerien, der Seepromenade und der unschlagbaren Gelateria Artigianale an.

Dieser Anlass hat sich definitiv gelohnt, in seglerischer und geselliger Hinsicht, und ich bin sicher nicht der einzige, der sich freuen würde, nächstes Jahr wieder an einem solchen teilnehmen zu können.

Einen grossen, herzlichen Dank an Nils für das tolle Coaching, und an Jens für die Organisation!

Beni, SUI 523



Kategorien:Allgemein, Training

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