World Masters, Helsinki (FIN), 1.-8.7.2022 – Schluss

Tagesbericht Freitag, 8. Juli 2022 (Ruedi Baumann)

Ein Lauf stand noch auf dem Programm. Nach den doch recht zahlreichen Kenterungen am Vortag, vor allem bei der Heimfahrt zwischen den Inseln durch, wo der Wind kanalisiert und so ein bisschen heftiger und demzufolge die Durchfahrt zu einem kleinen Finnfriedhof wurde, waren die meisten glücklich, dass weniger Wind angesagt war. Das Rauskreuzen bei ca neun Knoten dauerte aber ebenfalls rund 50 Minuten, man musste einfach nicht so hängen wie am Vortag. 

12.00 wurde gestartet, super, eine Lücke, reinschiessen, hochziehen und allen davonfahren. Leider ein Frühstart. Die zwei weiteren Versuchen, ebenfalls sehr gut gelungen, wurden mit AP abgebrochen.

Dann endlich der gültige Start, für den Schreibenden natürlich in die Hosen, die anderen machten es alle besser. Christoph Christen riskierte es beim Startschiff und kam sauber raus, ein 12. war das Ergebnis und brachte ihn auf den 23. Gesamtrang. Für ihn natürlich nicht gerade das Superergebnis, war er doch noch nie schlechter als 15. an den Masters – ich kenne aber viele, die gerne erzählen würden, dass sie „noch nie schlechter als 23. an den Master waren“. Herzliche Gratulation unserem besten Schweizer! Um Rang zwei und drei ging es hart und knapp. Für Hans Fatzer eine Doppelaufgabe, einerseits den Schreiber verhindern und anderseits den Legendsweltmeistertitel holen. Hans konzentrierte sich auf das zweite, verlor den direkten Gegner nie aus den Augen und machte auf dem zweiten Vorwind die Sache glasklar – Weltmeister! Dafür ist er einen Rang hinter Laurent Capuis und muss nun schreiben. Er hat aber schon Kontakt mit seinem Ghostwriter von Murcia aufgenommen und ist zuversichtlich, dass er während den 28 Stunden Fähreüberfahrt diesen mit ein paar Bieren noch zu einem abschliessenden Kurzbericht motivieren kann.

Im hinteren Feld der Schweizer finden sich Franz Bürgi, der sehr viel Luft und Potential sieht und nächstes Jahr mit neuem Material angreifen will (Geheimtipp – super Wilke Boot zu kaufen!) Den Baumann hat es noch weiter nach hinten gespült, sein angepeilter 77. Schlussrang wurde ein 88. Die Erklärung (Ausrede) ist in einem gebrochenen Beschlag zu suchen, die Platte unter dem Grossschotblock brach. Das kostete ihm nach eigener Lesart ca 20 Plätze, andere errechneten eine Verlust von genau sechs Plätzen. Aber – er braucht kein neues Boot, ein neuer Grossschotblock genügt und er ist bereit für die nächste Masters.

Die Schweizer Delegation mit den Freunden vom Bodensee hat auf den WM-Titel von Hans angestossen. Sie verdankt dem neuen und alten Weltmeister Speis und Trank. Hans hat ja mit diesen Titeln schon mächtig Erfahrung, der Gesamtsieg vor 34 Jahren und nun die zwei Legends in Folge – da kann man schon von einem Seriensieger sprechen.

Es war eine anspruchsvolle, aber sehr schöne Serie. Ich will hier aber kein Fazit machen, das überlasse ich dem Dritten, der traditionellerweise den Bericht verfassen wird – oder aber einen Ghostwriter bestimmt und besticht.

Der Bericht von Robert Deaves:

Nur zwei Monate nach dem Gewinn seines ersten Finn Gold Cups ist der Niederländer Pieter-Jan Postma der erste Segler in der Geschichte, der im selben Jahr auch die Finn World Masters gewonnen hat. Er hat in dieser Woche in Helsinki, alles erste Ränge eingefahren und hatte eine fantastische Zeit mit der Masters-Flotte. Laurent Hay aus Frankreich belegte den zweiten Platz, während Peter Peet aus den Niederlanden Dritter wurde.

Die Niederlande gewannen heute Abend im Helsingfors Segelklubb den Nationenpokal und den Klubpokal für das Het Witte Huis sowie zahlreiche Einzelpreise zusätzlich zu Postmas Titel.

Die Vorhersage für den letzten Tag der Regatta sagte leichte Winde voraus, nie mehr als 5-8 Knoten, und es dauerte fast eine Stunde, bis die Flotte bei der unbeständigen Brise lossegeln konnte. Postma startete aus der dritten Reihe und führte an der Luvtonne, konnte sich aber nicht von der Flotte absetzen, da Székely Antal aus Ungarn immer in Schlagdistanz war. Dritter wurde Gert van der Heijden aus den Niederlanden.

Postma zollte den Seglern, den Organisatoren und dem Rest der Flotte bei der Preisverleihung am Freitagabend auf den Stufen des Helsingfors Segelklubb Anerkennung. Das Original-Podium von den Olympischen Spielen 1952 wurde verwendet, um den Schlusspinkt einer Veranstaltung zu setzen, die zur Feier des 70-jährigen Jubiläums der ersten Teilnahme der Finnen an den Olympischen Spielen ins Leben gerufen wurde.

Schlusswort von Pieter Jan Postma

Das Alter kennt in der Finn-Klasse keine Grenzen, und die erste Preisverleihung war diejenige der Super Legends, die über 80-Jährigen. Der Brite Richard Hart gewann erneut, auch wenn er wieder sagte, dass dies wahrscheinlich seine letzte Veranstaltung gewesen sei, was er schon seit 10 Jahren sagt. Einmal ein Finn-Segler…

Hans Fatzer behielt den Preis der Legends, den er letztes Jahr gewonnen hatte, während John Greenwood die Great Grand Masters und Laurent Hay die Grand Masters gewannen. Postma war natürlich der beste Master. Obwohl es bei den Finn Masters viele Alterskategorien gibt, fahren sie alle als eine Flotte, wobei Inklusivität und Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil dessen sind, was diese Veranstaltung so erfolgreich macht.

Legends: 2 Henk de Jager, NED / 1 Hans Fatzer, SUI / 3 Jiti Outrata, CZE
GGM: 2. Thomas Schmid (GER) / 1. John Greenwood (GBR) / 3. Marc Allain des Beauvais (FRA)
Grand Masters: 2 Peter Peet, (NED) / 1 Laurent Hay (FRA) / 3 Karl Purdie (NZL)
Masters: 2 Filipe Silva (POR) / 1 Pieter-Jan Postma (NED) / 3 Karel Van Hellemond (NED)
und die Weltmeisterin der Ladies: Tina Weinreich, who else ?
Das holländische Team – Gewinner des Nationen Cups

Gesamtrangliste

Videozusammenfassung

Bericht auf der Webseite der IFA

Videozusammenfassung

Bilder auf Google Fotos und auf Flikr


Tagesbericht Donnerstag, 7. Juli 2022 (Franz Bürgi)

Der 4. Regatta-Tag brachte mit zwei Wettfahrten Spektakel pur! Etwas aus der Ferne betrachtet und unter Nichtbeachtung der schmerzenden Glieder war das ein unglaublicher schöner Segeltag. Die Windprognosen lagen eher zu tief, denn im heutigen zweiten Lauf blies es zünftig mit wohl ca. 20 Knoten. Diverse Kenterungen waren die Folge von denen das Schweizer-Team aber verschont blieb. Auf dem ganzen Parcours baute sich eine kabbelige, anspruchsvoll zu steuernde Welle auf. Für einen nicht ganz so schweren Lake Sailor wie mich war das (über)fordernd. Das Resultat war eine ungenügende Geschwindigkeit an der Kreuz was jedesmal wertvolle Plätze kostete. Es ist unglaublich, wie eng zusammen das ganze Feld segelte – jeder noch so kleine Fehler oder Speed-Durchhänger wurde sofort bestraft. Christoph schlug sich am besten, war aber mit seinen Tagesrängen nicht zufrieden. Hans und Laurent leisteten solide Arbeit im Mittelfeld während Attila, Ruedi und der Schreiber hartes Brot assen. Auch ein guter Start gab nur kurz Grund zur Freude – zu schnell ging es wieder nach hinten wo man offenbar hingehörte. Der Schlag zur Entlastungsboje im Luv, der Vorwind und auch der kurze Schenkel ins Ziel waren jeweils spektakulär. Ich habe heute wieder mal schmerzhaft erfahren, wie viele Plätze man dort verlieren kann. Beim Start zum heutigen zweiten Lauf zog auch die Wettfahrtleitung ihren Streicher ein. Man hätte es sehen müssen, dass die Luvboie viel zu weit links lag. Die Folge war ein Anleger für die im Luv der Startlinie gestarteten Boote. Ich erfreute mich an einem Schlag nach rechts im freien Wind um dann konsterniert festzustellen, dass ich schon Überhöhe hatte. Zum Glück hatte die Wettfahrtleitung Einsicht und brach den Lauf ab.

Auf dem Rückweg in den Hafen erfreuten wir uns an einem wilden Raumschots-Ritt. Wie immer war das Auswassern turbulent als sich die ganze Finn-Armada auf die Rampen stürzte. Bei Pasta und Bier wurden die Rennen anschliessend analysiert und wieder etwas Kraft getankt. Für morgen ist noch ein Lauf geplant. Insbesondere Hans drücke ich die Daumen, dass er seine Verfolger im Legenden-Klassement auf Distanz halten kann!

Da morgen nur noch ein Lauf geplant ist, wird Pieter Jan Postma, nach dem Sieg am Gold Cup im Mai, nun definitv auch Masters Weltmeister 2022. Sein Score weist weiterhin nur Laufsiege auf. immer noch auf dem zweiten Rang ist Laurant Hay (FRA) vor Peter Peet (NED).

Die Schweizer bewegen sich immer noch im gleichen Rahmen:

Gesamtrangliste nach 6 Läufen

Interview mit Pieter Jan Postma

Bericht auf der Webseite der IFA

Videozusammenfassung

Bilder auf Google Fotos und auf Flikr


Tagesbericht Mittwoch, 6. Juli 2022 (Ruedi Baumann)

Auf dem Fahrrad unterwegs zum Hafen pfiff es kräftig, der Blick zum Fahnenmast zeigte aber klar, Flagge J und das heisst auslaufen.

Der lange Weg ins Startgebiet war nass, ruppig und die Überlegung, ob man am Vorabend vielleicht besser ein Stugeron als Absacker hätte nehmen sollen, kam schon ein bisschen auf.

Der Wind war aber sicher unter der 20 Knoten-Limite und flaute im Laufe des Nachmittags auf 16 Knoten ab. Schon beim ersten Lauf wurde Blackflagg gezeigt, trotzdem gab einen Massenfrühstart mit „leider“ nur vier erkannten Frühstartern. 

Es war kein wirklicher Schweizertag, Bürgi, Fatzer, Szabo blieben in Sichtweite und das war für sie ganz schlecht, denn der Schreiber war hinten.

Die ausser Sichtweite segelnden Christoph Christen und Laurent Chapuis machten es mit den Rängen 31 und 36 besser.

Der zweite Lauf, nunmehr mit den erwähnten 16 Knoten, ergab dann eine Art „Schweizerpäckli“. Wieder Blackflag, wieder Massenfrühstart, aber zu meiner (und wohl auch anderer) Verwunderung nur ein Frühstarter? Allerdings handelte es sich um SWE 77 – und so wie der startet, kann man ihm eigentlich von Anfang eine BFD geben. Er nimmt oben am Startschiff Anlauf, rast die Linie runter und irgendwann, wenn alle laut genug geschrien haben, startet er. Es war übrigens im vierten Lauf sein dritter BFD…..

Christoph ersegelte sich einen 18. Rang. Er versuchte mir zu erklären, dass er das System vom Wind und so Zeugs hier noch nicht ganz begriffen hat, na ja – kann ich nicht helfen, geht mir 83 Plätze weiter hinten auch so. Laurent Chappuis war wieder als zweiter Schweizer unterwegs, dann bei der Auslegerboje abfallen, grosse Welle, ein bisschen ins Luv krängen, an der Grossschot ziehen, kein Druck – und schon war er am Schwimmen. Oder, wie die Deutschen so schön sagen, er hat „Flosse gezeigt“ und war damit nicht der Einzige. So fand er sich bei den anderen Schweizern. Ein bisschen neidisch schaue ich auf ihr Resultat, rundete ich doch mit ihnen, ging vor Hans auf die zweite Kreuz und und fand mich wie ein Hirtenköter zuhinterst (mit zuhinterst meine ich zuhinterst) und konnte von dort nur noch von besseren Tagen träumen. Attila wurde 65., Laurent trotz Schwimmpause 66., Franz 69. und Hans 73. – geschlossene Mannschaftsleistung.

Christoph Christen ist aktuell 14., allerdings wird der Streicher sein regelmässiges Segeln bestrafen und er benötigt ein Topten-Resultat, um dieses Ergebnis zu verteidigen. Hans Fatzer ist einerseits zweiter Schweizer, insbesondere führt er aber die Rangliste bei den Legends an. Das ist ein hart umkämpfter Titel, Hans wird da von mehreren gefordert und der Streicher kommt ihm aktuell auch nicht entgegen.

Für morgen sind mittlere Winde zwischen 10 bis 14 Knoten angesagt, zwei Läufe sind geplant.

Am Abend dann das bei den Masters nicht unwichtige Official Dinner, im ehrenwerten NJK (Nyländska Jaktklubben) Clubhaus aus dem 19. Jahrhundert. Ein wunderbares Clubhaus, die einen bewundern die Architektur, die anderen überlegen sich, wie man das ganze heizen soll und die dritten, was wohl eine Renovation nach bei uns üblichen Standards kosten würde – aber alle sind sich einig, einfach schön. Dazu kommt noch die Lage, auf einer Insel gelegen und trotzdem zentral mitten in der Stadt. Hören wir auf zu schwärmen, wobei, vom Vorspeisebuffet hätte ich eigentlich zweimal nehmen sollen und der Hauptgang war dann auch auf den Punkt gebracht. 

Traditionell wurde die Midweek-Preisverteilung gemacht, launig wie immer vom holländischen Güggelikönig Henk de Jager. Der amtierende Weltmeister J.P Postma führt im Gesamten und bei den Masters, Laurent Hay bei den Grandmasters, John Greenwod bei den Grand Grand Masters. Legends, wie schon erwähnt, Hans Fatzer, der ja diesen Titel letztes Jahr, 33 Jahre nach seinem Masterstitel, geholt hat. Mit Standig Ovation wurde der Midweek Gewinner der Superlegends, Richard Hart gefeiert. Ich habe kräftig mitgeklatscht, im letzten Lauf hat der 83jährige mir das Heck gezeigt und beim halbstündigen Rollinghome ging’s dann zur Sache, so einfach lässt der einem das Hafenrace dann nicht gewinnen.

Speziell war noch, dass Henk alle anwesenden Goldcupgewinner nach vorne bat, vier an der Zahl. Offensichtlich bleiben dem Finn auch die ehemaligen Spitzensegler treu.

Von rechts, Thomas Schmid (GER), Pieter Jan Postma (NED), Sebastien Godefroid {BEL) und Magnus Olin (SWE)

Die Schweizer:

Gesamtrangliste nach 4 Läufen

Interview mit Pieter Jan Postma

Bericht auf der Webseite der IFA

Bilder auf Google Fotos und auf Flikr

Video Tageszusammenfassung


Tagesbericht Dienstag, 5. Juli 2022 (Franz Bürgi)

Zu viel Wind am heutigen zweiten Regatta-Tag der Finn World Masters. Eventuell wäre zeitig am Vormittag ein Lauf möglich gewesen. Aber ab Mittag war der Wind recht stark und frischte bis auf ca. 25 Knoten auf. Auch wenn die Rumsitzerei etwas nervte war der Entscheid nicht auszulaufen richtig. Die Zeit wurde genutzt indem das Annual Masters Meeting von Mittwoch auf Dienstag vorgezogen wurde (siehe separater Kurzbericht). Am Nachmittag stand zudem ein Besuch bei WB Sails auf dem Programm. Der Standort der Segelmacherei ist nur wenige hundert Meter vom Hafen entfernt. WB Sails liess sich diese Chance für den wohl grössten Finn-Kundenanlass der Firmengeschichte nicht entgehen. Für das Nachtessen luden Hans und Marianne Fatzer zu einem Picknick auf einem schönen Schärenfelsen nicht weit vom Hafen ein – herzlichen Dank! Die Bucht davor lud zu einem kurzen Bade ein. Für morgen Mittwoch melden die Prognosen abflauende Winde – wir freuen uns auf hoffentlich zwei Wettfahrten!

Kurzbericht Annual Masters Meeting (AMM):

Es war das wohl kürzeste Masters Meeting aller Zeiten. Präsident Andy Denison führte souverän durch die Traktanden.
Mit einer kurzen Erinnerung an verstorbene Finnsegler-Kollegen wurde das Meeting eröffnet.

Andy Denison leitete kürzlich in Abwesenheit des scheidenden Präsidenten auch das Annual Meeting der IFA. Dabei wurde der Australier Rob McMillan zum neuen IFA-Präsidenten gewählt. Rob ist ein sehr guter und aktiver Finnsegler. Andy würdigt Rob’s Start ins Amt positiv! 

Die Masters-Events sollen „relaxed“ bleiben und der reine Fokus auf den Spitzensport dem weiterhin stattfindenden Finn Gold Cup vorbehalten sein.

Dieses Jahr stehen noch die European Masters in Spanien an. 2023 finden die European Masters in Campione am Gardasee statt und die World Masters in Kavala-Iraklitsa in Griechenland. Weitere World Masters Austragungsorte sind 2024 Punta Ala und 2025 Medemblik. Es gab heute keinen weiteren Austragungsort zu wählen.

Die Masters-Finanzen sind im Lot und die Jahresrechnung weist einen kleinen Gewinn aus. Die IFA hat ihren Beitrag an die Masters auf 5000 £ verdoppelt. Etwas eingebrochen sind die Inserate-Erträge aus dem Masters-Magazin. Die Gründe dafür sind nicht ganz klar.

Andy gibt einen kurzen Update vom nächsten World Masters Austragungsort Iraklitsa:

  • Iraklitsa ist ein kleiner Badeort ca. 12km von Kavala  entfernt
  • es gibt viel Strand und Badeferien-Feeling, Iraklitsa ist also auch sehr gut geeignet für die Anreise mit Begleitung
  • es ist ein schönes Segelrevier mit guten Windverhältnissen
  • mit der Austragung der Regatta soll der Segelsport im Ort besser verankert werden
  • es ist viel Platz vorhanden für Autos, Camper, Material  und Boote – alles liegt nahe beieinander
  • bei Bedarf können Container oder Boote frühzeitig deponiert werden
  • reduzierte Fährentarife Ancona-Griechenland sollen geprüft werden

Das nächste AMM findet am 31. Mai 2023 in Iraklitsa statt.


Tagesbericht Montag, 4. Juli 2022 (Ruedi Baumann)

Leichter Wind war angesagt, natürlich die nunmehr zur Gewohnheit gewordene Sonne. Da lacht des leichten Finnseglers Herz. Rechtzeitig im Hafen eingetroffen staunte ich ein wenig ab der schon herrschenden Hektik. Der Christoph beim Umziehen war ja noch normal, der ist immer früh, der Fräne räumte aber schon im Seglergewand die Rampe von Slipwägeli frei und vom Hans war nur noch so ein Wägeli zu sehen. Offenbar hatte der zarte Hinweis vom Wettfahrtleiter, dass die Fahrt ins Startgebiet fünf, vielleicht auch nur vier Meilen seien, doch Eindruck gemacht.
Jedenfalls war dann auch der notorisch zu letzt erscheinende SUI 57 40 Minuten vor dem Start im Startgebiet und wusste gar nicht, was man vor so einer Regatta eigentlich alles machen sollte. Muss wohl wieder mal ein Buch über Regattaseglen lesen. Fräne heizte die Stimmung noch an, indem er mitteilte, dass bei so einem Lüftchen unser Gewicht dann gar keine Ausrede sei. Somit konnte ich nun entweder die Winddrehungen checken oder mir eine bessere Ausrede überlegen. Da mir zum zweiten Punkt kurzfristig grad nichts in den Sinn kam, entschied ich mich fürs erstere.
Das Lee war übermässig bevorzugt, ich mass 20 Grad. Trotzdem versuchte ich es beim Startschiff, denn es war klar, bei dieser Startlinie musste es einen Frühstart geben. So war es auch, der zweite Start war gültig, der WFL war gütig…. Einige blieben trotzdem in der Blackflagg hängen. Von den Schweizern war Christoph irgendwo vorne. In der Mitte, man glaubt es nicht, drei Schweizer nebeneinander auf dem Vorwind. Auf der zweiten Kreuz ging das aber sehr schnell und schon waren ein paar dazwischen – Hans 30.er, Fräne 41.er und der Buume 51.er. Laurent, der eigentlich knapp hinter uns war, wurde vor dem Ziel noch wegen Pumpens gepfiffen und kassierte einen 91., sehr zur Freude von Attila, der noch an ihm vorbeikam und auf den 83. fuhr.
Der Wind frischte von einem schwachen drei auf ein starkes drei auf, ich trimmte jedenfalls vorsorglich auf Schwerwetter (Schwert nach hinten) um. Start mit U, natürlich wieder Frühstart. Start mit Schwarz, das ging. Allerdings hoffe ich, dass von diesem Start kein Video existiert – so was von vergurkt und das noch auf der falschen Seite. Komischerweise, nachdem ich mich zusammengerissen und zweimal die Windrehungen mitgenommen habe, fahre ich vor SUI 12 durch. Das musste ich mir grad für den Bericht notieren. Auch SUI 1 tauchte wieder auf, der sah allerdings 100 Meter vor mir richtig gut aus. Irgendwas passierte dann oben am Fass, ich musste wegen so einer Gruppe über den Anleger rausfahren, dann wendete noch so ein netter Typ ins Lee und ich würgte mich mit Überhöhe, 50 cm Schrick in der Grossschot und den Traveller schon fast im Luv gegen die Tonne und fuhr dem armen Hans einfach über die Hudeln – da kam mir grad ein Lied vom Polo Hofer in den Sinn „i bi eigentlich ä liebe Siech u weiss nid warum“ – musste ich ja auch nicht wissen, Hauptsache, man ist dabei. Christoph war natürlich vorne der beste Schweizer, allerdings war er nicht ganz zufrieden mit seinem 30.. Laurent bestrafte mich für den Versuch, rechts rum auf dem Vorwind noch ein paar zu holen und schnappte sich die Innenposition, diesmal musste er auch nicht kringeln und so kamen Laurent als 49.er, SUI 57 als 50.er, Attila als 52.er und Hans als 56.er als richtiges Schweizer Päcklein ins Ziel.
Da fehlt doch noch einer? Richtig, da muss ich allerdings fast ein bisschen ausführlicher werden: Fräne war ja knapp hinter mir und mein Heck pflegt ja eine besondere Motivation auf ihn auszuüben. Er legte das Luvfass wunderbar an und der Plan, den Schweizer vor ihm ans Heck zu fahren und auf dem Vorwind die Herren zu überholen, nahm schon konkrete Formen an. Harry Leissner legte die Boje ebenfalls an, aber mit deutlich weniger Spatzung, irgendwann ging ihm der Schnauf aus und das Boot in den Wind, genau vor den unglücklichen Fräne und so drückten sich etliche gegenseitig, selbstverständlich alle mit stillschweigender Freundlichkeit, vor der Tonne ab. Da von hinten reichlich Nachschub von knapp an die Tonne segelnde Mitbewerber kam, entspannte sich die Situation in keiner Art und Weise und Fräne musste einen 87. in Kauf nehmen. Harry, der noch kringeln musste, konnte sich irgendwie von der Gruppe befreien und holte auf dem Vorwind noch fast 20 Boote. Vielleicht liegt das aber auch an seinem Hausrosé, der einem so Situationen ohne nennenswert erhöhten Pulschlag erleiden lässt. Er hat mir nämlich via Jens so eine Flasche zukommen lassen und die habe ich vor der Abreise nach Helsinki mit meiner Göttergattin noch getütscht, somit, Gratis- anstatt Trimmtipp, wenn jemand an die Master will, soll er doch seine Göttergattin zu Harry Leissner in die Residence Seeterrasse am Untersee entführen und einen Rosé auffahren lassen – erstens entspannt das, zweitens gibt das garantiert eine Freikarte für die Masters in Griechenland….
Gut, genug über Sonne, Wind und Segeln geschrieben, lästern wir doch noch kurz über die Organisation. Ja also, den Jens haben die nicht als OK Präsident. Da die Läufe die Zielzeit von 75 Minuten jeweils um 15 Minuten verfehlten, waren wir schon um 16.00 Uhr im Hafen. Wenn irgendjemand dann dein Wägeli gefunden hat, kannst auch auswassern, wenn dir nicht die Typen, die ihr Wägelein suchen und die anderen, die ihr Boot abspritzen und alle Wege zu den Wägelein und den Bootsplätzen versperren, nicht zu fest im Weg stehen. Das löst sich mal auf und dann gehen die weniger hygienebedürftigen sich mal ein Bier und Paste holen, die anderen sausen nach Hause zum Duschen. Zurück im Hafen und sofort zur Tanke, den dort wartet das Schiff, das einem zur Insel Särkkä bringen soll. Ich war 13 Minuten vor Abfahrt dort, kein Schiff und keine Finnsegler. Bitte keine Sprüche, der Baumann wisse nicht, wo die Tanke ist, weiss der genau, dort gibt es das billigste Bier von Helsinki und zum Beweis kann ich dem Bericht noch eine Foto beifügen, wo wir Schweizer alle an der Tanke ein Bier genehmigen. Na ja, man macht sich auf die Suche und findet dann irgendwo auf der anderen Seite des Hafens, so 200 Meter hinter einem Schuppen, ein Boot, das tatsächlich noch Platz für ein paar Finnsegler hat. Auf diesem Boot werde ich von Thomas Schmid darauf aufmerksam gemacht, dass dies ein Onewayticket sei, die Retourfahrt musst dann selber organisieren. (Das ist, wie wenn wir am Thunersee mal den Bierhahnen nach Merligen stellen, alle rüberkarren und dann sagen, schaut wie ihr nach Hause kommt…..). Die Fahrt war aber schön, die Insel auch, eine Vertreterin der Stadt, die eine Rede schwang, ebenfalls, das Proseccoglas soll man ja nicht zum Rand füllen und das Beste war das Originalpodest von den Olympischen Spielen 1952. Die Tagespreisverteilung fand hier statt, Hans führt bei den Legends und durfte deshalb auch auf das legendäre Podest. Attila machte die entsprechende Foto, vielen Dank. Dann machten wir noch das Schweizer Podest des Tages, danke an Fräne für dieses Foto. Ist übrigens der Beweis, dass ich mal auf dem 3. Rang gewesen bin und deshalb fällt der heutige Bericht ausnahmsweise ein bisschen länger aus. Der eigentlich Grund ist aber darin zu suchen, dass ich ausser dem Schluck Prosecco noch nichts im Magen hatte und dank der Reiseführerin Marianne Fatzer wieder von der Insel runterkam, an einem wunderschönen Ort was in den Magen bekam, dann durch die Stadt zum Busbahnhof (hätte ich nie gefunden) pilgerten, mit einem Halt bei einem Restaurant wegen einem Bier (der Mann der Reiseführerin hatte „eine Art Durst“) und dann tatsächlich irgendwann kurz vor Sonnenuntergang im Hafen waren. Und da ich mir jetzt noch ein Mitternachtsplättli und einen Kaffee einverleibe, habe ich jetzt eben zuviel Zeit zum Schreiben. Und wenn ich morgen nicht zur ersten Wettfahrt antreten sollte, dann nicht wegen dem in Aussicht gestellten zuviel Wind, sondern weil ich einfach zu spät ins Bett gekommen bin. Somit hätte ich die Ausrede für morgen parat und ich wünsche allen einen schönen Tag.

Rangliste nach 2 Läufen

Bericht auf der Webseite der IFA

Bilder auf Google Fotos


Tagesbericht Sonntag, 3. Juli 2022 (Franz Bürgi)

Heute war das Practice Race angesagt welches nicht stattfinden sollte. Am Samstagabend und Sonntagmorgen trafen auch die letzten Teilnehmer ein und das Feld ist nun mit rund 120 definitiv teilnehmenden Booten komplett. Da es keine Gruppen gibt, wird das spektakulär werden beim Start! Der Wind hat über Nacht auf SW gedreht und es pfiff schon am Morgen ordentlich im Hafen. Die Kiwis machten einen Vormittags-Schlag und meldeten bei der Rückkehr gute 20kt im Regatta-Gebiet. Um 12:00 dann das Briefing der Wettfahrtleitung und der Jury. Die Wettfahrtleitung vermochte noch nicht zu überzeugen. Es war die Rede von 2 oder ev. 3 Runden beim abzusegelnden Kurs, dazu fehlte aber die Grundlage in den Segelanweisungen. Wenn es 3 Runden braucht um auf die nötige Kurslänge zu kommen ist bei 120 Booten mit einer ca. 800m langen Startlinie schlicht die Kreuz zu kurz –  so die Analyse der meisten Segler. Ev. liegt das Problem beim nicht beliebig grossen Kursgebiet Delta mit einigen tückischen Felsen. Wir werden morgen sehen und lassen uns eines Besseren belehren. Der Jurypräsident stellte seine Leute vor und machte klar, welche Handlungen zu einem Pfiff und einer Flagge führen werden! Auch die nachfolgende Meteo-Diskussion war etwas speziell, da offenbar heute Sonntag nicht genügend Rettungsboote zur Verfügung standen und das Meteo (oder zumindest eine der vielen Apps) Wind bis 25kt ankündigte. Masters-Präsi Andy Denison bemerkte richtigerweise, dass mit dieser Ausgangslage auf das Practice Race verzichtet werden sollte. Etwas später dann die Signalisation „heute keine Wettfahrten“. Einige Segler liefen trotzdem aus und erlebten offenbar Wellenritte erster Güte bei segelbarem Wind. Nun, ja –  Entscheid ist Entscheid und Sicherheit geht vor.

Am Abend dann die schlichte Eröffnungsfeier mit einer Lautsprecheranlage, welche in die falsche Richtung zeigte. Es sprachen der OK-Chef, der Masters-Präsident und der Finnische Finn-Olympiasieger von Moskau. Nach einem Becher Schampus ging es weiter mit Bier oder Wein und einem guten Imbiss. Die Stimmung war locker und der Austausch mit der globalen Finn-Familie wie immer erfrischend! Der Start zur Masters WM ist trotz abgesagtem Practice Race gelungen und morgen geht es definitiv los! Es werden schwächere Winde erwartet und Ausreden gibt es auch für die Leichtgewichte keine!

PS: Hier ist übrigens immer noch Hochsommer!

Bericht von Robert Deaves


Tagesbericht Samstag, 2. Juli 2022 (Ruedi Baumann)

Bis auf Attila Szabo, der erst heute Abend eingetroffen ist, relativ munter nach der langen Fahrt über die Baltischen Staaten, haben ja alle Schweizer schon vermessen. So ergab das ein unterschiedliches Programm: Fräne machte sich sofort an die Bugnummern und als er den Bericht auf der Schweizer Seite gelesen hat, nahm er die Einladung von SUI 1 und SUI 57 an, ein paar Probeschläge zu segeln. Wir haben uns als Sparringspartner alle Mühe gegeben, dass er dann an den Masters nicht mehr das Heck vom Buume anschauen muss. 

Ein viel interessanteres Heck ist das von Georg Siebeck, er startet hier mit seinem 50jährigen Lanaverre und auf dem Heck hat es ca 50 Sticker! Ausser dem Heck ist das ganze Boot renoviert und ist der Blickfang der Masters.

Die Bugnummern werden nach dem Alter vergeben, der älteste hat die Nummer 1 und so weiter. Zuvorderst dürfen die Boote 1 – 20 parkieren. Dann diejenigen mit 21 – 40, das Alter hat durchaus Vorteile. Christoph Christen musste zur Kenntnis nehmen, dass er eigentlich noch ein Jungspund ist (Nr. 97) und deshalb muss er halt auch ein bisschen weiter laufen. Er kam nicht auf das Wasser, weil er noch „Laufen mit Boot“ trainieren musste.

Morgen wird um 14.00 Uhr das Practice Race gesegelt und um 18.00 Uhr findet die Eröffnung statt.


Tagesbericht Freitag, 1. Juli 2022 (Ruedi Baumann)

Heute war Vermessung. Relativ unaufgeregt, man ging zum Einschreiben, erhielt eine Vermessungszeit und den Auftrag, ca 10 Minuten vorher noch die Bugnummern abzuholen. Warum die nicht sofort abgegeben wurden, das kann ich nicht begründen. Aber, wie Christoph Christen treffend bemerkte „nicht meine Baustelle“. Vermessung war problemlos, junger Giel, sehr nett, schrieb die Nummern der Segel, des (oder den) Mastes auf, kontrollierte Gewicht, Mast- und Rudersicherung, erkundigte sich, ob die Schlepptrosse wirklich 8 Meter lang sei oder ob er sie nachmessen soll und dann war die Sache gelaufen. Zurück ins Büro, Leibchen und Vaucher für die diversen Essen abholen – fertig.

Die Bugnummern mussten noch aufgeklebt werden, Laurent machte das sofort, Hans vor dem Bier und Christoph, der Fräne und der Buume reservierten sich den morgigen Tag für diese Büetz. Das heisst schon wieder früh aufstehen und pünktlich vor dem Mittag im Hafen erscheinen……

Hans und SUI 57 gingen noch auf‘s Wasser um einige Franzosen und Holländer schnell zu machen. Das wurde bei 10 Knoten ein wirklich guter Trainingstag und wir sind sicher, dass es nun auch ein paar schnelle Holländer und Franzosen geben wird. Auch Laurent ging mit den Les Rochellois auf das Wasser und es steht zu befürchten, dass wir den auch nur noch von hinten sehen. Christoph leistete Fräne Gesellschaft, der wäre auch gerne gesegelt, aber Jens Moecke hat ihm ein ein Ei gelegt: Da ist offenbar ein schampar gutes und geiles Bild von der dänischen Meisterschaft, auf dem SUI 12 zu sehen ist. So weit, so gut – leicht störend, dass unmittelbar vor dem schnellen SUI 12 der lahmende SUI 57 zu entdecken ist – unumstösslicher Bildbeweis. Jedenfalls war Fräne den ganzen Tag am pröbeln, wie er dieses vermaledeite SUI 57 ausschneiden oder wegretouschieren könnte….. Bitte lieber Jens, keine Fotos mehr von Fräne, wo der SUI 57 vorne ist. (Also keine Bilder mehr von Fräne….) Und das erklärt auch, warum der Baumann, der offiziell kein Facebookkonto hat, heute plötzlich der Facebookgruppe der Flotte Thunersee beigetreten ist, was den örtlichen Flottenchef offensichtlich leicht aus dem Tritt gebracht hat und den armen SUI 57 nun mit Freundschaftsanfragen auf dem offiziell nicht existenten Konto überhäuft.

Morgen erwarten wir wenig Wind, die Temperaturen sollten aber wieder über 20 Grad sein. Somit werden wir wohl am Leichtwindtrimm arbeiten, unmittelbar nach dem Nummern aufkleben. Hans hat vorgemacht wie es geht, aber die Methode von Jiri Outrata gefiel mir besser, der hat das an die Ehefrau delegiert.

FWM Helsinki Facebook Page


Vorschau

Am nächsten Freitag den 1. Juli, beginnen die diesjährigen Masters in Helsinki. Gesegelt wird ab Montag 4. Juli. Mit dabei sind leider nur 6 Schweizer:

SUI 1 Hans FATZER
SUI 5 Christoph CHRISTEN
SUI 12 Franz BÜRGI
SUI 21 Attila SZABO
SUI 57 Rudolf BAUMANN
SUI 99 Laurent CHAPUIS

Wie Ihr sicher wisst, hatte die Finn-Jolle ihren ersten internationalen Auftritt bei den Olympischen Spielen in Helsinki im Juli 1952. Dieses Jahr wird darum das 70 jährige Jubiläum gefeiert.

Organisiert wird dieser spezielle Anlass durch das Helsinki Race Management (HSRM). Austragungsortes ist der Helsingfors Segelklubb (HSK auf der Karte) – bekannt für die Ausrichtung vieler internationaler Regatten im Laufe der Jahre (auch der Open Finn Europeans 1980). Die Veranstalter haben ein tolles Programm, auch für die mitreisenden Damen, organisiert.

Vor den Masters finden ab Dienstag bis Donnerstag die Finnischen Meisterschaften statt.

Wer die beiden Meisterschaften mitverfolgen möchte, kann dies tun via

Veranstaltungswebseite

Resultate Finnische Meisterschaft in Manage2Sail

Resultate Masters in Manage2Sail

Die Schweizer sind kräftig am Basteln, zumindest zwei. Der dritte, um dessen Boot es sich handelt, schaut mit dem Bier in der Hand zu …


Kategorien:Regatta Berichte

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